Betriebssysteme

Windows 10 & 11 / Version anzeigen mit winver.exe

Kurzbeschreibung: Viele Softwareanbieter benötigen für ihre Programme und deren Support eine bestimmte bzw. die neueste Windows-Version. Mit dem in Windows enthaltenen Tool winver.exe lässt sich die genaue Version und der Build sowohl unter Windows 10 als auch unter Windows 11 auf demselben Weg ganz einfach anzeigen.

Für wen relevant?

Kurze Erklärung – Warum ist die genaue Version wichtig?

Schritt-für-Schritt-Anleitung (identisch für Windows 10 & 11)

  1. Mit der rechten Maustaste auf das Windows-Logo links unten klicken und „Ausführen" wählen.

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  1. winver.exe eintragen und OK klicken.

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  1. Die Version kann nun im Ausgabefenster abgelesen werden.

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Tipp Schneller geht es über die Tastenkombination Windows-Taste + R, um den Ausführen-Dialog direkt zu öffnen – Schritt 1 entfällt dann.

Hinweis Der reguläre Support für Windows 10 (Home und Pro) ist bereits am 14. Oktober 2025 ausgelaufen. Über das kostenlose Extended Security Updates (ESU)-Programm erhalten Privatanwender im EU-/EWR-Raum weiterhin sicherheitsrelevante Updates – Microsoft hat diese Übergangsfrist zuletzt bis Oktober 2027 verlängert; für Unternehmen ist ESU kostenpflichtig und länger verlängerbar. Es empfiehlt sich, nach Rücksprache mit Ihren Branchensoft- und -hardwareanbietern, auf Windows 11 umzusteigen, sofern die Hardware dies unterstützt. Eine vorhergehende Datensicherung wird ausdrücklich empfohlen.

Kurze Checkliste

FAQ – kurz & knapp

Fußzeile
Bei der Erstellung von BranchXStack-Inhalten kann auch KI zum Einsatz kommen. Alle Inhalte werden jedoch redaktionell von Menschen geprüft und bei Bedarf überarbeitet.

Short🔗: https://csg.gmbh/faq-winver-windows-version

Windows / Software / .msi / "kein gültiges Installationspaket"

Kurzbeschreibung: Es kann unter Windows vorkommen, dass ein bisher problemlos funktionierendes Setup mit einer .msi-Datei plötzlich nicht mehr funktioniert und eine Fehlermeldung wie „Die Datei XYZ.msi ist kein gültiges Installationspaket für das Produkt ..." (englisch: „The file XYZ.msi is not a valid installation package ...") erscheint. Dieser Artikel zeigt die Ursache sowie zwei aufeinander aufbauende Lösungswege.

Für wen relevant?

Kurze Erklärung – Woher kommt der Fehler?

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Lösungsweg 1: Integrierte Windows-Reparatur (zuerst versuchen)

Relevant als erster, schneller Versuch, bevor auf externe Tools zurückgegriffen wird.

  1. Windows 11: Öffnen Sie Einstellungen > Apps > Installierte Apps, wählen Sie die betroffene App aus, öffnen Sie Erweiterte Optionen und wählen Sie „Reparieren". Funktioniert dies nicht, versuchen Sie „Zurücksetzen".
  2. Windows 10: Prüfen Sie unter Einstellungen > Apps > Apps & Features, ob für die betroffene App ebenfalls eine Reparatur-/Ändern-Option angeboten wird.

Hinweis Nicht jede Desktop-Anwendung unterstützt die Reparatur- oder Zurücksetzen-Funktion. Ist dies der Fall oder hilft dieser Schritt nicht, fahren Sie mit Lösungsweg 2 fort.

Lösungsweg 2: Microsoft „Program Install and Uninstall" Troubleshooter

Hierfür hat Microsoft ein sehr hilfreiches und effizientes Tool bereitgestellt. Den Troubleshooter mit dem sperrigen Namen MicrosoftProgram_Install_and_Uninstall.meta.diagcab (Windows Installer Cleanup Utility) finden Sie auf der offiziellen Microsoft-Seite: Fix problems that block programs from being installed or removed.

Achtung Der Troubleshooter verändert Registry- und Windows-Installer-Daten. Eine vorherige Datensicherung wird empfohlen, insbesondere auf produktiv genutzten Systemen.

Kurze Checkliste

FAQ – kurz & knapp

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Bei der Erstellung von BranchXStack-Inhalten kann auch KI zum Einsatz kommen. Alle Inhalte werden jedoch redaktionell von Menschen geprüft und bei Bedarf überarbeitet.

Short🔗: https://csg.gmbh/faq-msi-kein-gueltiges-paket

Windows / Festplatte / Wiederherstellungspartition löschen

Achtung Diese Anleitung ist ohne Gewähr und richtet sich ausschließlich an erfahrene IT-Nutzer, welche sich der Funktion einer Wiederherstellungspartition bewusst sind. Bitte nur weitermachen, wenn Sie dazu gehören! Erstellen Sie vor jeder Partitionsänderung außerdem eine vollständige Datensicherung – ein Löschvorgang per DiskPart erfolgt ohne „Papierkorb" und ist unwiderruflich.

Kurzbeschreibung: Unter Windows kann es vorkommen, dass man das Laufwerk C: vergrößern möchte und auch genügend ungenutzten Speicher bzw. eine nicht benötigte Partition D: (o. ä.) zur Verfügung steht. Man könnte also ganz einfach die Partition C: vergrößern – wäre da nicht die Wiederherstellungspartition (Recovery-Partition) im Weg. Dieser Artikel zeigt den korrekten, empfohlenen Weg inklusive eines wichtigen vorbereitenden Schritts.

Für wen relevant?

Kurze Erklärung – Was ist die Wiederherstellungspartition und was passiert beim Löschen?

Hinweis Windows kann bei bestimmten Updates (z. B. im Zusammenhang mit KB5028997) verlangen, dass die Wiederherstellungspartition eine Mindestgröße hat, und meldet dies andernfalls als Fehler. Wer die Partition dauerhaft entfernt, sollte dieses Verhalten im Hinterkopf behalten.

Ausgangssituation in der Datenträgerverwaltung

Das Bild in der Datenträgerverwaltung sieht dann meist so oder ähnlich aus:

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Schritt-für-Schritt-Anleitung

Um die „Fehlerfrei (Wiederherstellungspartition)" korrekt zu löschen, gehen wir wie folgt vor:

  1. Administrative Eingabeaufforderung öffnen und zunächst den aktuellen WinRE-Status prüfen:
reagentc /info

Hier sehen Sie, ob WinRE aktiv ist und auf welcher Partition es liegt – das hilft, die richtige Partition sicher zu identifizieren.

  1. Die Wiederherstellungsumgebung sauber deaktivieren, bevor die Partition gelöscht wird:
reagentc /disable

Dadurch wird das aktuelle WinRE-Abbild (winre.wim) nach C:\Windows\System32\Recovery kopiert. Falls Sie die Recovery-Partition später wieder benötigen oder neu erstellen möchten, brauchen Sie diese Datei.

Achtung Wird dieser Schritt übersprungen, ist eine spätere Wiederherstellung der WinRE-Funktionalität deutlich aufwendiger (z. B. Neubeschaffung der winre.wim aus einem passenden Windows-Installationsmedium).

  1. DISKPART starten:
diskpart

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  1. Mit list disk die Laufwerke anzeigen lassen, unter ### die passende Laufwerks-ID herausfinden und über select disk ID das entsprechende, zu bearbeitende Laufwerk auswählen:

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  1. Mit list partition die unerwünschte Partition ermitteln, die gelöscht werden soll:

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  1. Mit select partition die unter ### ermittelte, gewünschte Partition auswählen. Anschließend mit delete partition override löschen – der Parameter override ist nötig, da es sich bei einer Wiederherstellungspartition immer um eine geschützte Systempartition handelt:

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  1. Sofort verschwindet die unerwünschte Wiederherstellungspartition und der Speicherplatz wird als „Nicht zugewiesen" angezeigt – C: kann jetzt vergrößert werden.

Tipp Möchten Sie die Wiederherstellungsumgebung nach dem Vergrößern von C: auf einer neuen, ggf. kleineren Partition wieder einrichten, ist dies über reagentc /enable in Kombination mit einer neu angelegten Partition und reagentc /setreimage möglich. Details dazu finden Sie z. B. in dieser ausführlichen Anleitung zum Wiederherstellen der WinRE-Partition.

Kurze Checkliste

FAQ – kurz & knapp

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Bei der Erstellung von BranchXStack-Inhalten kann auch KI zum Einsatz kommen. Alle Inhalte werden jedoch redaktionell von Menschen geprüft und bei Bedarf überarbeitet.

Short🔗: [bei Jan Reichelt anzufordern – Vorschlag: https://csg.gmbh/faq-wiederherstellungspartition-loeschen]